Posts mit dem Label Live dabei werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Live dabei werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 5. Mai 2008

N° 40 :: Christival ::

Letzte Woche gab's es wieder: Christival - das Festival der Christen. Es findet nun mehr seit 36 Jahren alle 5-6 Jahre statt, so dass es jeweils „jeder Generation“ von jungen Christen ermöglicht wird, sich auf solch einem Fest zu treffen, auszutauschen, zu ermutigen, inspirieren zu lassen und so in seinem eigenen Christsein gestärkt zu werden. So auch dieses Jahr in Bremen.

Und ich war dabei, meine 5 Eindrücke seht ihr heute in die besten 5.

Shalom and shine on
Eure Dina


P.s.: Überschattet wurde das Ganze von ca. 500 Demonstranten, die erbost waren über das, was beim Christival gepredigt sein soll. Ca. 100 von ihnen rissen am ersten Tag die Absperrung nieder und schrien, um die Versammlung zu stören. Am Samstag blockierte eine kleinere Gruppe den Haupteingang und verkündeten ihr Recht über ihren Bauch, in dem Kinder abgetrieben werden sollen dürfen... wir waren mittendrin in dieser Absperrung. Niemand kam mehr raus noch rein. Erst nachdem wir selbst in Fernsehkameras schrien, ließen sie uns weiterziehen. Dabei haben wir doch alle nur das einen Ziel: „in Freiheit zu leben“. Anscheinend mit etwas anderen Interpretationen...


Meine 5 Eindrücke zum Christival

1 Ermutigung
2 Einheit
3 Eingang
4 Existenz
5 Experimentierfeld

1 Ermutigung – so viele Christen!
Knapp 16.000 Christen waren in Bremen versammelt. Davon waren wieder ganz viele liebe Menschen, die man immer wieder gern sieht, wie gute alte Freunde, die jetzt ein bissel weiter weg wohnen oder Leute, die man erst einmal gesehen hatte vor vielen Jahren und schon glaubte, dass man sie eh nicht mehr wieder sieht.
Jeder dieser Menschen hat seinen persönlichen Weg mit Gott. Ermutigend, dass

2 Einheit – von Christen verschiedenster Konfessionen!
Da tanzt der Landeskirchler mit dem Charismatiker und dem Pfingstler. Die ganze große bunte Familie vereint: Am Bergfest Freitagabend, als das Abendmahl u.a. von Bischof Huber eingesetzt wird, das Open-Air-Gelände im Dunkeln liegt und sich die 200 Helfer mit „Brot und Wein“ durch ein blaues Knicklicht zu erkennen geben. Kleine Kreise werden gebildet und Fremde sind Bruder und Schwester, gemeinsam wird Abendmahl gefeiert, Gottes Versöhnung mit uns.

3 Eingang – manchmal kommt man auf solchen Events wieder eine Tür geöffnet, die man noch nicht kennt und in die man den ersten Schritt selbst wagt. Gott redet: „Freu dich! Und sei nicht ängstlich und verbittert! Du kannst mir nichts bringen, was ich dir nicht schon gegeben hab, deshalb freu dich einfach darüber!“

4 Existenz – der großen Christen-Familie auch in den Medien. Die Öffentlichkeit nimmt Anteil, wenn sich so viele Christen treffen.

5 Experimentierort – so viele Seminare und Workshops!
Da gibt es immer was zu staunen. Eigene Glaubensmuster können hinterfragt werden und Themen, die einen schon immer mal unter den Nägeln brannten, werden diskutiert. Spannend!

Ich nehm mit, dass

1.Die Charts der Popmusik mehr Religion beinhaltet als wir meinen. Überall gibt es Anspielungen: „pray“, „heaven“, „forgiveness“, „divine love“. Denn Lieder werden über das Leben geschrieben und im Leben jedes Menschen gibt es einen Zeitpunkt, wo er sich nach etwas sehnt, dass sein Leben zum Guten wendet.

2.Das Kino-Festival. So unterhaltsam, können Filme sein. Sei es, dass wir uns mit die Melonen-Vögel aus Ice-Age 2 anschauen, die in ihr Aussterben laufen und danach Manny das Mammut den Säbelzahntiger vor den Absturz in die flüssige Lava rettet. Der Tiger fragt das Mammut warum er das getan hatte. „In einer Herde hält man zusammen!“ antwortet dieser ihm. „Wir sind schon ne ganz schön krasse Herde!“ meint darauf Sit das Faultier mit der Stimme von Otto Waalkes gesprochen.

3.Jesus der Weinstock und der Vater der Weinbauer... Jesus trug für uns das Leid, des "Zurückgeschnitten-werdens". Weinstöcke müssen zurecht gestutzt werden ansonsten bringen sie keine Frucht. Wir müssen nicht leiden, um Frucht zu bringen. Denn Jesus trug es. Er wurde zurecht gestutzt. Leid ist kein Muss, damit wir gestutzt werden, es ist vielmehr ein Phänomen dieser Welt und des Sündenfalls...

4.„Das Böse“ so hieß die Ausstellung im Bremer Überseemuseum. Vom Ursprung des Bösen über dessen Gesichter, die oft im Auge des Betrachters liegen: böse Tiere wie das raffgierige Eichhörnchen , der hochmütige Adler und der falsche Vogel namens Strauß, bis hin zu Damönen, Hexen, Kräuter, Monster und „böse“ Musik.
„Das Böse“ gäbe es in allen Kulturen, jedoch mit unterschiedlichen Facetten: in den Buchreligionen (Judentum, Christentum, Islam) hat das Böse einen Ursprung und es gibt einen Dualismus von Gut und Böse, weiß und schwarz, entweder oder. In allen anderen Religionen haben die Götter selbst zwei Gesichter: sie sind gut und böse, deshalb sollte man sie besänftigen... Probleme gibt es da für Missionare in Afrika. Dort werden heute noch Poster aufgehängt, in denen Jesus und Satan zusammen boxen oder ein „Heuchler“ dargestellt wird, der tagsüber in die Kirche geht und nachts seinen Göttern opfert...

„Bewahre uns vor dem Bösen“ hieß das Seminar dazu. Der letzte Satz des Vater unsers, bevor Gott das ewige Reich, die ewige Kraft und die ewige Herrlichkeit zugesprochen wird.
Der Referent erläuterte die Punkte der Ausstellung aus biblischer Sicht. Im Buch Hiob wird dabei das Gespräch zwischen Gott und Satan gezeigt. Hiob, ein sehr frommer wohlhabender Mann verliert alles, denn Satan wettet, dass Hiob nur glaubt, weil es ihm gut geht. Doch Hiob lässt zunächst nicht von Gott ab „der Herr hat's gegeben, der Herr hat's genommen gelobet sei der Name des Herrn!“ Ist das fair, dass Hiob seine ganze Familie verliert? Ist das fair, dass die 5-jährige Tochter des Referenten in seinen Armen an einem Gehirntumor starb?
Wohl dem, der dann noch an Gott festhält. Hiob hält fest und hat am Ende mehr als das, was er verloren hat.

5.International Wortwechsel. Internationale Gemeinden sprießen aus dem Boden. Wäre es da nicht besser sie kämen zu uns? „Nun ja,“ meint der Leiter des Weigle-Haus in Essen „Dann müssten wir 2-3 Stunden Gottesdienst und eine etwas andere Art in Kauf nehmen. Für so manch einen wäre das befremdlich." Dennoch können wir voneinander lernen und so predigte der afrikanische Pastor von den unterschiedlichen Gaben, die an jeden ausgeteilt werden und wir einsetzen können: er selbst als Verkündiger von Gottes Wort, genauso wie der Tankwart, die Krankenschwester und der Müllmann.

6.Matt Redman in concert. Einer der Lobpreis-Ikonen, der britischen Lobpreisszene gab ein Open-Air Konzert.

"We praise You, the God of our yesterdays
We praise You, the God who is here today
We praise You - our God as tomorrow comes

We thank You - for grace in our yesterdays
We thank You - for peace in our hearts today
We thank You - our joy, as tomorrow comes.
We will trust God."



(Quelle: shop.jesusbewegt.de)

Freitag, 18. April 2008

N° 35 :: das Schreiben ::

Wie ihr vielleicht nicht ahnen könnt, habe ich schon seit ich schreiben kann eine "Schreib-Phobie". Früher versteckte ich mich unterm Schultisch, schrie, weinte und weigerte mich einfach etwas zu schreiben.

Heut mach ich's nicht mehr so, aber ein Funke dieser Schreib-Angst existiert noch immer in mir und ich tue mich schwer damit Texte zu verfassen. Umso netter, dass ich soeben auf die 12 1/2 Regeln zum Schreiben gestoßen bin, die euch liebe Blog-Leser nicht vorenthalten möchte.

Heute mal nicht 5, sondern die 12 1/2 Besten übers Schreiben.

Shalom and shine on

Eure Dina


:: Die 12 1/2 Besten Schreibregeln ::


1 Wenn du jeden Tag schreibst, schreibst du jeden Tag ein bisschen besser.


2 Wenn du dein Geschriebenes langweilig findest, dass findet dies auch dein Leser.


3 Eigne dir eine Schreib-Routine an und behalte sie bei.


4 Poesie brauch sich NICHT reimen. Poesie brauch sich NICHT reimen.


5 Widerstehe Stereotypen, im echten Leben und in deinem Schreiben.


6 Schreiber lesen. Schreiber lesen viel. Schreiber lesen die ganze Zeit.


7 Mache dir Liste mit deine Lieblingswörter und -büchern und -plätzen und -dingen.


8 Es muss nicht immer eine Moral zu deiner Geschichte geben.


9 Habe immer dein Notebool parat. Habe immer einen Ersatzkuli parat.


10 Geh spazieren. Tanz. Zupf Unkraut. Spül ab. Schreib darüber.


11 Leg dich nicht nur auf einen Stil fest, sondern probier auch mal was neues aus.


12 Lerne beide Seiten der Medaille zu erzählen.


12 1/2 Höre auf hier drauf zu starren. Schreib los!


zu finden auf einem Poster bei www.allposter.com , copyright by http://www.knowledgeunlimited.com/


"Mein Herz dichtet ein feines Lied, / einem König will ich es singen; meine Zunge ist ein Griffel eines guten Schreibers."

Psalm 45, 2

Dienstag, 1. April 2008

N° 30 :: Otto Waalkes - eine lebende Legende ::

Mann, war das toll!

Der alte Herr am Mikro, aber das ist doch... Ja!
Da sieht man als Kind immer mit den Eltern so einen schrägen Vogel im Fernseh und plötzlich steht er live vor einem: der Otto!
So geschehen gestern Abend bei einer ausverkauften Show seiner Tournee "Otto - das Original". In schön familiärer Atmosphäre begeisterte er uns mit seinem reizenden ostfriesischen Charme
(Bild rechts:
Otto in Ostfriesentracht).

Die Besten 5 heut über unseren Ottifanten-Kreatör und Lachmuskel-Trainer Otto Waalkes.

Shalom and shine on
Eure Dina


Otto Waalkes zum Reinschaun - zu Gast bei TV Total am 20.09.2007
(Dauer insgesamt ca. 15 Minuten):

Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=0KM801oUmz4
Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=DjEqtYOBl0o&feature=related


:: Otto Waalkes ::

1 geboren am 22.Juli 1948 in der ostfriesichen Stadt Emden. Schon in den 70er Jahren feierte er seine ersten großen Erfolge und begeistert bis heute Generationen. Dieses Jahr wird er 60 und wirkt doch immernoch so frisch und witzig wie eh und je.

2 Er ist mit Hans Otto Mertens Gründer der Rüssl Räckords (1972), die Veröffentlichungen wie die legendären Otto LPs zu ihrem Repertoire zählen.

3 Die "Otto - Show" (1973), "Das Buch Otto" (1980), "Otto - der Film" (1985) und Ottos Ottifanten sind nur ein paar wenige seiner altbekannten Meisterstücke.

4 "Dat Otto Huus" steht in Ottos Heimatstadt Emden. Frei nach dem Friesenmotto:
"Im Buch der Friesen steht geschrieben, auch du sollst deine Heimat lieben."

Otto meint dazu (www.otto-waalkes.com):

"Ich habe mich lange gefragt, wer mit diesem großen Du wohl gemeint ist und wie Du seine Heimat heißen könnte?
Du-brovnik? Du-isburg? Du-blin? Ich Du-ssel! Wie konnte ich nur so du-mm sein:
Ich war natürlich gemeint! Und meine Heimat ist nun einmal Emden. Und deswegen steht mitten in der Stadt Emden das "OTTO-HUUS". Nein, es heißt bei uns nicht Haus, sondern Huus. Sie erreichen uns auch nicht zu Fauß, sondern zu Fuß."

5 Auch als Synchronsprecher machte sich Otto mit seiner unverwechselbaren witzigen Art an die Arbeit Zeichentrick-Charaktere wie dem kleinen Drachen Mushu in Disney's "MULAN"... oder dem niedlichen Faultier Sid in "ICE AGE" Leben einzuhauchen.

Übrigens, der Name Otto leitet sich von dem althochdeutschen Wort "Ot" für "Besitz" oder "Reichtum" ab. Wer jetzt traurig ist, nicht "Otto" zu heißen und soviel "Reichtum" zu besitzen, dem sei gesagt:

"Wiederum sah ich, wie es unter der Sonne zugeht:
Zum Laufen hilft nicht schnell sein, zum Kampf hilft nicht stark sein, zur Nahrung hilft nicht geschickt sein, zum Reichtum hilft nicht klug sein; dass einer angenehm sei, dazu hilft nicht, dass er etwas gut kann, sondern alles liegt an Zeit und Glück."
Prediger 9,11